Der folgende Beitrag meiner Zündstoff-Serie befasst sich mit einem aktuellen, tragischen Ereignis und mit einer Erkenntnis, die mindestens genauso erschütternd ist wie der Unfall selbst: der moralischen Verwahrlosung in den sozialen Netzwerken und der erschreckenden Selbstverständlichkeit, mit der manche Menschen den Tod eines anderen Menschen zur Bühne für ihre eigene Niedertracht machen.
Man hat sich nicht über Follower definiert, sondern über Felgenmaß und Einpresstiefe. Wer sich damals bei uns auf den Schotterplatz gestellt hat, kam nicht wegen Likes – sondern weil er Bock hatte, sein Auto zu zeigen.